Flugblatt zum 1. Mai und Blockupy

Wir begrüßen die konsequent antikapitalistischen Positionen des neuen Flugblattes der Antifaschistischen Linken Freiburg, der Gruppe 76 Rastatt/Murgtal, der Linke Aktion Villingen-Schwenningen, der Revolutionären Linken Heilbronn, des Projekts Revolutionäre Perspektive Hamburg, der Revolutionäre Aktion Stuttgart, der Revolutionären Perspektive Berlin und der Rote Aktion Mannheim. Leider sind wir durch den 1. Mai und die Ereignisse in Frankfurt erst jetzt dazu gekommen als Gruppe über den Text zu sprechen. Uns fiel positiv euer zeitgemäße Klassenbegriff und euer energisches Eintreten gegen die deutsche Standortlogik der Herrschenden in der BRD auf.

http://prp-hamburg.org/wp-content/uploads/2012/04/1mai2012_web1.pdf

Quelle:
Eine am 04.08.2013 mit dem Programm WebHTTrack Wibsite Copier erstellten – leider unvollständige – Kopie der Seite nao-prozess.de in ihrem damaligen Zustand. Der Artikel erschien ursprünglich unter der Adresse http://www.nao-prozess.de/blog/5-prozent-sind-nicht-genug-einige-bemerkungen-zum-nao-prozess.

Neue antikapitalistische Organisation. Muss das wirklich sein? (Selbstdarstellungsflugblatt zum NaO-Prozeß)

http://naoprozessdoku.blogsport.eu/files/2016/07/nao-selbstdarstellung_web.pdf

pdf-Datei in Schwarz-Weiß:
http://naoprozessdoku.blogsport.eu/files/2016/07/nao-flyer-sw.pdf



Die post-1989er Linke ist ein postmoderner Sisyphus: Die Linke macht zwar eifrig Kampagnen-Begleitmusik zur Politik der Herrschenden – aber die politische Agenda bestimmen die Letzteren. So bleibt die Linke in der Haltung des kritischen Protestes (des Sagens, „das und das passt mir nicht“, um die klassischen Worte Ulrike Meinhofs zu verwenden) stecken. Allein schon die Frage, was wir denn tun müssten, um dafür zu sorgen, dass das, was uns nicht passt, „nicht länger geschieht“, lässt die meisten Linken erschrecken. – Im März des vergangenen Jahres wurde als Alternative zu strategieloser Kampagnen-Rödelei von der Sozialistischen Kooperation (SoKo) mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen der Aufbau eines „gesellschaftlich wahrnehmbaren antikapitalistischen Pols“ und von der Sozialistischen Initiativen Berlin (SIB) die Prüfung der Gründung einer neuen antikapitalistischen Organisation vorgeschlagen – das Wort „Partei“ wurde bewusst vermieden. Denn Wahlkampagnen statt Bewegungskampagnen wären der Weg vom Regen in die Jauche.

Seitdem ist ein Jahr vergangenen: Welche Begründung steht hinter den Vorschlägen? Wie verhalten sie sich zu den – in den letzten Jahren entstandenen, von autonomen Position beeinflußt – bundesweiten Bündnissen (Interventionistische Linke, Ums Ganze– und 3A-Bündnis)? Was ist nach einem Jahr Debatte aus den Vorschlägen geworden? Und: „Antikapitalismus“ – ist das nicht ein bisschen wenig?! „Neue antikapitalistische Organisation. Muss das wirklich sein? (Selbstdarstellungsflugblatt zum NaO-Prozeß)“ weiterlesen

Die Haltung der NaO zum Reformismus

Eine Erwiderung auf den Beitrag des Genossen Manuel Kellner (März 2012)

von Jakob (RSB), 18.4.2012

In seinem Beitrag „Neue revolutionäre Organisation und die Partei Die Linke geht Genosse Manuel (isl) auf die Ausführungen ein, mit denen der RSB im Mai letzten Jahres positiv auf den Aufruf zur Debatte seitens der SIB geantwortet hatte. Manuels Artikel hat das unzweifelhafte Verdienst, die unterschiedliche Herangehensweise zwischen isl und RSB an einigen zentralen Punkten zu benennen. Ich will diese Fragen mit einigen – so hoffe ich klärenden – Anmerkungen noch etwas deutlicher herausstellen, um so die Debatte zwischen den beiden Organisationen, wie auch innerhalb des Kreises der bisher am NaO-Prozess Beteiligten in konstruktiv klärender Weise voranzubringen.

Mit dem Etikett ‚reformistisch‘ ist wenig gesagt.“

Diese Zwischenüberschrift in Manuels Text ist eine seiner zentralen Ausführungen und darüber scheiden sich auch die Geister. „Die Haltung der NaO zum Reformismus“ weiterlesen