Gleichzeitige Herrschaftsstrukturen (Vorschlag von [pærıs] für NaO-Essentials)

Uns geht es darum, dazu beizutragen, „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.“ Aus diesem Grunde bekämpfen wir das Kapitalverhältnis, ebenso wie damit verknüpfte, darin aber keineswegs aufgehende weitere Herrschaftsverhältnisse. Jede gesellschaftliche Zuschreibung von Charaktereigenschaften aufgrund von zufälligen und unwesentlichen Merkmalen wie Hautfarbe, Penis, Vagina, geschlechtlicher Orientierung, Körperbehaarung oder Musikgeschmack zwingt Menschen in eine Rolle und wendet sich gegen ihre Selbstbestimmung. Schon das macht sie verächtlich und muss allgemein bekämpft werden.

Innerhalb der Zuschreibungen macht es allerdings noch einmal einen Unterschied, ob Menschen durch diese Vor- oder Nachteile haben. Bei der Bekämpfung ideologischer Strukturen geht es uns deshalb um beides: Um die generelle Bekämpfung von Kategorien wie „Rasse“ und „Geschlecht“, ebenso wie um die Parteilichkeit für die in diesen Zuschreibungen Erniedrigten. Rassismus, Sexismus und alle anderen gesellschaftlichen Zuschreibungsmechanismen sind Unterdrückungsverhältnisse, sie sind aber überdies auch gesellschaftliche Strukturen, die Zwänge für alle schaffen. Beides gehört abgeschafft.

Bei deren Abschaffung ist es mit der Abschaffung des Kapitals nicht getan. Zwar wird mit dem Kapital die ungleiche Bezahlung abgeschafft, die Überforderung der Privatsphäre, ebenso wie die nationale Trennung der Ökonomien, die letztlich ganz wesentlich Anteil an der Hervorbringung rassistisch formierter Ängste hat. Auch, dass die „Raffenden“ Schuld an der Misere seien, weil sich nicht in der Produktion, sondern bei der Konsumtion zeigt, dass das Geld nicht reicht, wird sich erübrigen, wenn die Produktion der Mittel zur Bedürfnisbefriedigung gesellschaftlich geplant wird. Mit den realen Zwängen werden aber sicher nicht die Zuschreibungen verschwinden. Diese haben sich im Gegenteil seit ihrem Entstehen extrem verhärtet. Es dreht sich ja nicht nur um Fremdzuschreibungen, sondern ebenso um Selbstzuschreibungen, die ganz wesentlich dazu beitragen, die je eigene Subjektivität zu formen. Jede weitere Fremdzuschreibung reproduziert die Selbstzuschreibungen und umgekehrt. Ein solchermaßen verhärtetes Verhältnis ins Wanken zu bringen, bedarf mehr als der objektiven Veränderung von Institutionen. Es bedarf der Aufmerksamkeit auf alles, was die Zuschreibungen fortschreibt, seien das Worte, Blicke oder Änderungen im Redeverhalten, allen wie bestimmten Menschen gegenüber. Es bedarf aber auch mehr als der subjektiven Selbstprüfung von Einzelnen: Mit der positiven Umwertung der Zuschreibung ist auf jeden Fall nichts gewonnen. Äußerungen wie „Die Emotionalität von Frauen ist doch eine besondere Qualität“, mögen im Einzelfall nett gemeint sein, reproduzieren aber nur das Problem. Immerhin etwas, aber doch viel zu wenig ist gewonnen, wenn mensch darauf bedacht ist, keine falschen Worte zu benutzen, weil sich eben auch besonders im Verhalten, in Blicken und Tonfällen äußert, ob Menschen als solche und zwar auf Augenhöhe Ernst genommen werden.

Es ist keine Zusatzbeschäftigung, sondern essentieller Zweck des NaO-Prozesses in und mit unserer Praxis jene Zuschreibungen sowie deren realen Effekte zu bekämpfen – also gesellschaftlich institutionalisierte wie nicht institutionalisierte Herrschaftsverhältnisse zu bekämpfen. Es gehört hierzu auch, innerhalb der Organisation über den bloßen Verweis auf eine zukünftige Veränderung der Objektivität ebenso hinauszugehen wie über eine subjektive Verhaltensprüfung, insofern, als dass die Diskussion um die Institutionalisierung von zumindest Teillösungen im Hier und Jetzt forciert wird. Solche Teillösungen mögen zum Beispiel Redeleitung und Quotierung sein, ebenso aber auch die institutionalisierte Sorge dafür, dass die Diskussion über Redeverhalten und Blicke ein kontinuierlicher Gegenstand des Prozesses bleibt. Die Aufmerksamkeit auf Zuschreibungen soll ebenso ein fester Bestandteil bei der redaktionellen Bearbeitung und Diskussion aller Veröffentlichungen sein.

Quelle:
Eine am 04.08.2013 mit dem Programm WebHTTrack Website Copier erstellte – leider unvollständigen – Kopie der Seite nao-prozess.de in ihrem damaligen Zustand. Der Artikel erschien ursprünglich unter der Adresse www.nao-prozess.de/blog/gleichzeitige-herrschaftsstrukturen-vorschlag-von-prs-fuer-nao-essentials/.

Wieso die Bekämpfung von Sexismus für eine Antikapitalistische Organisation keine Zusatzaufgabe sondern eine Notwendigkeit ist

Dass der Kapitalismus nicht mehr ernsthafte Empörung hervor ruft liegt neben dem Mangel an vorstellbaren Alternativen auch daran, dass (fast) alles konkrete Leiden, was Menschen erfahren immer schon als quasi „logische“ Folge“ ihrer Zugehörigkeit zu dieser und jener Gruppe erscheint, und dass die weltweite Arbeitsteilung zwischen den Menschen (fast) nie als eine zwischen Menschen in den Blick kommt. Das betrifft nicht nur die vergeschlechtlichte Arbeitsteilung, sondern auch die internationale ebenso wie die Arbeitsteilung zwischen verschiedenen Gruppen von Lohnarbeitenden eines Landes.
Es schreiben bei NaO fast alle, die Spaltungen innerhalb der Klasse der Lohnabhängigen verfestigen die kapitalistische Herrschaft. Gemeint scheint damit jedoch v.a. die Trennung im Kampf zu sein. Wenn alle zusammen streiken würden (egal ob Mann, Frau, Schwarz, Weiß, lohnarbeitend, Rentnerin, arbeitslos) und sich auf eine gemeinsame Perspektive der Absicherung ihrer Lebensbedingungen verständigen würden, dann könnte gemeinsam eine andere Art der Vergesellschaftung erkämpft werden. Das stimmt auch.
M.E. geht die Spaltung aber viel tiefer und weiter als die zwischen gegensätzlichen Interessen, die sich aus z.B. unterschiedlichen Vertragsverhältnissen innerhalb eines Unternehmens ergeben oder zwischen auf der einen Seite (noch) beschäftigten, die höhere Löhne und Absicherung ihrer Beschäftigung wollen, und andererseits arbeitslosen, die überhaupt (irgend-)einen Lohn wollen, und damit tendentiell in Konflikt kommen mit bestimmten gewerkschaftlichen Kämpfen.
Vielmehr ist das Denken in verschiedenen Kategorien von Menschen schon das Problem, und der Grund, warum die ernsthafte Solidarisierung so zäh vorangeht.
Leiharbeiterinnen sind dafür kein gutes Beispiel, weil diese Kategorie – noch – einen sehr schwachen Grad von Essentialisierung enthält. Leiharbeit (sowie andere als „irregulär“ geltende Beschäftigung) wird – noch – als unterschiedliche Arbeitsbedingung wahrgenommen, wo es vielleicht sogar Empörung hervorruft, dass die Kollegin anders bezahlt und anders behandelt wird, da sie (qua Auslagerung) nicht „richtig“ zur Belegschaft gehört.
Bei als Frauen bezeichneten Menschen ist das schon anders. Diese Kategorie wird sehr wohl von den meisten als essentielle wahrgenommen. Man „ist“ eine Frau, und wird nicht nur so behandelt. „Wieso die Bekämpfung von Sexismus für eine Antikapitalistische Organisation keine Zusatzaufgabe sondern eine Notwendigkeit ist“ weiterlesen

Anmerkungen und Gegenvorschlag zu dem Essential-„Überblick“ dreier SoKo-Mitglieder

Der folgende Text wurde wahrscheinlich am 24.11.2012 im NaO-Prozeß-Blog veröffentlicht:

http://naoprozessdoku.blogsport.eu/files/2016/06/zum_soko-ml-ueberblick_m_link-korr.pdf

Quelle:
Eigene Datei. Die beiden links in der Datei wurden angepaßt. Vgl. auch Zwei alternative Vorschläge für eine Kurzfassung der NaO-Essentials von Joachim Schillhahn:
http://www.scharf-links.de/266.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=30494&cHash=fd7d051c20

Worum geht es bei der Zerschlagungs-Frage?

„Hier wurde ZERSCHLAGEN geschrieben. Wen und dann was? […]. Das sozialistische will also mit ZERSCHLAGEN siegen. Ha, wie wäre es mal mit ERNEUERN oder EMANZIPIEREN.
Eine zukünftige Revolution kann nur passieren, wenn sie ersetz und zwar das Alte mit etwas Neuem, und zwar etwas Besserem. Man kann es vielleicht noch erobern nennen, aber niemals zerschlagen, will man wirklich eine Verbesserung.“
Richard am 22.11.2012 um 20:18 h

„In den Diskussionen hier wird solche Kritik [an der „Härte“ des Zerschlagungs-Begriffs] dann teilweise gedeutet als nicht ernst meinen mit der Abschaffung des bürgerliches Staates, aber das scheint mir gar kein richtiger Schluss. Sondern es müssen und sollen ja (das wird von allen hier so vertreten, wenn ich es richtig überblicke) andere Strukturen der Verwaltung und Planung der gemeinsamen Angelegenheiten geschaffen werden. Die Frage ist also vielmehr, welchen Teil man betont, und was diese Betonung mit dem eigenen Denken (und dem anderer Leute) macht.“
Hilton am 23.11.2012 um 08:40 h

Ich habe den Eindruck, ist gibt drei unterschiedliche Motive im NaO-Prozeß, den Zerschlagungs-Begriff vermeiden zu wollen:

Motiv 1: ‚Die Leute’ sollen nicht verschreckt werden. Das ist die Position bspw. der isl, von Micha Sch. „Worum geht es bei der Zerschlagungs-Frage?“ weiterlesen

Anmerkungen zur Debatte über den „revolutionären Bruch“

Es wird einige Genosssinnen und Genossen erstaunen, daß ich nach einer bereits so lange geführten Debatte zu einem der Essentials des naO-Prozesses immer noch Diskussionsbedarf sehe. Wieso? Weil nach meinem Dafürhalten die Diskussion bislang zu wenig historisch-materialistisch und zu eklektisch geführt wird.

Der Formulierungsvorschlag von DGS im Reader zur naO-Sommerdebatte veranlaßte mich dann, einen Alternativvorschlag zu machen.

DGS ungenügender Ansatz:

A. Voreilige Zuspitzung auf die Frage der politischen Macht
Die große Schwäche des Formulierungsvorschlages von DGS ist erstens die a-priori-Zuspitzung der Diskussion auf die Frage der politischen Macht, der Staats- und Gewaltfrage. Damit gerät die sozioökonomische Funktion des kapitalistischen Staates aus dem Blick. DGS spricht abstrakt von den „Vorteilen“, auf die „die herrschenden Klassen“ nicht freiwillig verzichten. Das ist so vage, daß nicht einmal ein Bezug nur zur kapitalistischen Klassengesellschaft erkennbar ist. Die Vorliebe von DGS für abstrakte Formulierungen, die nicht nur allgemein auf Klassenverhältnisse, sondern auch „auf andere Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse übertragen werden kann“ ( so DGS am 28.6.12), ist keine marxistische Vorliebe. Ohne Bezug auf die kapitalistischen Spezifika nähern wir uns schlicht Allgemeinplätzen wie „Der Mensch ist schlecht“.

B. Verwirrung in der Klassenfrage
Die „Freiwilligkeit“ dann noch in Bezug zu setzen mit „der herrschenden rassifizierten Gruppe (Rasse) –der Weißen- und der herrschenden sexuierten Gruppe („Geschlecht“) –der Männer-„ und dabei ebenfalls von „revolutionären Brüchen zur Überwindung von Herrschaft und Ausbeutung“ zu sprechen, ist dann leider nur noch bezeichnend. „Anmerkungen zur Debatte über den „revolutionären Bruch““ weiterlesen

Für eine neue revolutionäre, antikapitalistische Organisation und die Zusammenführung revolutionärer Gruppen und Individuen

Essential-Vorschlag der SIB, am 12.11.2013 mit 8:0 Stimmen bei zwei Enthaltungen beschlossen

Im globalisierten Kapitalismus, der durch eine schrankenlose neo-liberale Offensive gekennzeichnet ist, haben sich die Lebensbedingungen weltweit dramatisch verschlechtert. Massenerwerbslosigkeit, drastische Reallohnverluste, Abbau sozialer Sicherungssysteme und Abbau öffentlicher Infrastrukturen sind auch in den Metropolen der kapitalistischen Staaten Alltag geworden.

Die Erfahrungen aus Vergangenheit und Gegenwart zeigen, dass die bloße Abfederung durch eine bürgerliche beziehungsweise reformistische Politik nicht ausreicht, um die Ursachen dieser Entwicklung zu beseitigen. Um eine konsequente Antwort auf diese Entwicklung zu geben, ist eine revolutionäre Organisation mit Masseneinfluss erforderlich.

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es eine derartige revolutionäre, antikapitalistische Organisation nicht. Diese Tatsache betrifft alle diesbezüglichen Organisationen, unabhängig davon, ob sie in der Tradition des Stalinismus, des Revolutionären Marxismus, des Rätekommunismus oder des Anarchismus stehen. Zwar gibt es unter diesen Gruppen einige mit mehr oder weniger vorhandenen lokalen oder betrieblichen Verankerungen, dennoch kann von einer Politik, die zumindest ansatzweise Massen erreicht, geschweige denn anführt, nicht gesprochen werden. „Für eine neue revolutionäre, antikapitalistische Organisation und die Zusammenführung revolutionärer Gruppen und Individuen“ weiterlesen

Stellungnahme der IBT zu Hannover II

Stellungnahme der Internationalen Bolschewistischen Tendenz zu Hannover II

Zu Punkt 1 „Zustimmung zur Notwendigkeit eines revolutionären Bruchs“ haben wir derzeit nur eine kurze Anmerkung. Das Fehlen einer revolutionären Partei und Bewegung ist ein Zustand, den wir überwinden wollen. Der notwendige revolutionäre Bruch kann nur dann erfolgreich vollzogen werden, wenn sich die bewusstesten Teile der Arbeiterklasse in einer Partei organisiert haben, die sich auf die Lehren von Marx, Engels, Lenin und Trotzki stützt. Ob und wie der Diskussionsprozess in der NAO über die Essentials uns da weiterhelfen kann, wird sich zeigen.

Zu Punkt 2 „Keine Mitverwaltung von Herrschaft und Ausbeutung – weder als Regierungspartei, noch als sozial-bewegte Politikberatung“ haben wir verschiedene Kritikpunkte.
Als Kommunisten machen wir in unseren Publikationen und anderen Beiträgen immer wieder den Punkt, dass ein positiver Bezug auf Institutionen des bürgerlichen Staates oder der bürgerlichen Demokratie vor allem Illusionen in diese schürt. Konkret seien hier erwähnt, zum einen die immer wiederkehrende Forderung nach einem Verbot von faschistischen Organisationen, „Stellungnahme der IBT zu Hannover II“ weiterlesen

Programmatische Essentials: Ein Vorschlag aus der SoKo

Vor einigen Wochen trafen sich die Gruppen des naO-Ensemble in Hannover und vereinbarten zusätzliche Anstrengungen zur Erstellung eines politischen Manifests für den naO-Prozeß. Auch sollten in diesem Zusammenhang Erläuterungen zu den programmatischen Essentials dieser naO-Initiative Gegenstand einer Übereinkunft unter den beteiligten Gruppen werden.

Die Diskussion zu den Essentials im nao-blog litt bis dato unter der Dominanz von ein paar Vielschreibern, die den naO-Prozeß gerne zu einer Organisationsplattform für „revolutionäre Kader“ entwickeln wollten, wie zu hören war. Dies jedoch schien der Mehrzahl der engagierten Gruppen doch deutlich zu konfus und geradezu sektiererisch.
Von den erstgenannten ProtagonistInnen liegt seit Juli diesen Jahres ein Vorschlag zur Erläuterung der naO-Essentials vor, der, nach der Hannoveraner Konferenz noch einmal überarbeitet, schon länger zirkuliert, aber von den nao-Gruppen nicht so recht als ‚ihr Ding’ akzeptiert wurde.

Wir, aus den Reihen der Sozialistischen Kooperation (SoKo), legen hiermit einen anderen Vorschlag vor und glauben, daß dieser viel treffender das Anliegen für eine naO zum Ausdruck bringt.

Wir verbinden die Herausgabe unseres Vorschlags mit dem Wunsch an Euch, daß ihr mitmacht. Daß ihr Eure kürzeren wie längeren Fragen und Antworten zum Thema formuliert und Euch einbringt.
Wir wissen aus zahlreichen Gesprächen, die bisherige Debattenkultur im naO-blog war nicht geeignet, großartig breit zu motivieren. Uns störte vor allem, die gelegentlich oberlehrerhafte Eigenart mancher blog-Teilnehmer.
Wir von der SoKo wollen uns bemühen, den Stil dort im blog zugunsten einer eher dem Irdischen zugewandten Form zu begünstigen. Der blog steht jedem und jeder ja zu größeren und kleineren Kommentaren zur Verfügung.

0. Wozu programmatische Essentials ? „Programmatische Essentials: Ein Vorschlag aus der SoKo“ weiterlesen

Eine kleine Frage an unsere Mit-LeninistInnen: NAO Prozess OHNE theoretische Anstrengung – geht das?

Einleitung

Ich möchte in diesem Beitrag noch mal kurz zusammenfassen, was der “linke Flügel” (des NAO Prozesses) unter “revolutionärer Organisierung” versteht; dadurch wird auch der Unterschied zur “breiten NAO” und zum “Fischteich-Modell” klarer werden. „Eine kleine Frage an unsere Mit-LeninistInnen: NAO Prozess OHNE theoretische Anstrengung – geht das?“ weiterlesen