Der Sozialismus kann nur in Begriffen des Übergangs gedacht werden – oder: Warum „der Sozialismus“ kein (gemeinsames, strategisches) NaO-(Etappen)ziel sein sollte

Der damalige Artikel als .pdf-Datei:

http://naoprozessdoku.blogsport.eu/files/2017/05/warum_der_sozialismus_kein_etappenziel.pdf

Quelle:
Eigene Datei.

Feministische Politik in revolutionären Zusammenhängen

Hier nun noch dokumentiert der Beitrag von [pæris] zum Roten Abend der Internationalen KommunistInnen am 5.12.2012

Der Kampf gegen das Geschlechterverhältnis ist ein wichtiges Thema für eine antikapitalistische Organisation, schon allein deshalb, weil man für eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft sehr viele sein muss. Eine revolutionäre Organisation kann es sich also gar nicht leisten, einfach zu ignorieren, woran mindestens die Hälfte der Menschen in dieser Gesellschaft leiden. Es wäre ja drollig, wenn weiße männliche Lohnanhängige ihre Interessen versuchen als gesellschaftliches Allgemeininteresse darzustellen und sich wundern würden, dass sie damit ziemlich unter sich bleiben. Da es der Zweck einer revolutionären Organisation ist, die herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse zu kritisieren und alternative Möglichkeiten der Vergesellschaftung vorzuschlagen und zu propagieren, gehört es selbstverständlich dazu, die gesellschaftlich hervorgebrachten Schrecklichkeiten möglichst umfassend in den Blick zu nehmen.

Das haben inzwischen die meisten linken Gruppen und Organisationen eingesehen. Mindestens pro forma steht in jedem Grundsatzpapier, dass es freilich nicht nur das Kapital zu bekämpfen gilt, sondern ebenso Rassismus und das Patriarchat, sowie andere – meist nicht weiter spezifizierte – Herrschaftsverhältnisse. Die Frage ist, was das im Konkreten heißt, welchen Stellenwert das hat und was für eine Art der Praxis sich daraus ergibt. „Feministische Politik in revolutionären Zusammenhängen“ weiterlesen