Sechstes bundesweites Treffen: Berlin II

[Zu diesem Treffen gab es keine offizielle Erklärung, sondern nur einen individuellen Artikel von Micha Prütz.

Der dortige Satz:

„Neben der bedauerlichen Tatsache, dass die SoKo (sozialistische Kooperation) sich auf den Beobachterstatus zurückstufen ließ, wurden 3 neue Organisationen als Beobachter in den Prozeß aufgenommen.Die Gruppen Paeris,IbT (internationale bolschewistische Tendenz) und die Revolutionäre Initiative Duisburg werden ab sofort den bundesweiten Prozeß aktiv mitgestalten.“

war unpräzise: Alle drei genannten Gruppen waren zwar erstmals bei einem bundesweiten Treffen anwesend, aber IBT wurde bereits beim vorhergehenden Treffen – in ihrer Abwesenheit – aufgenommen. Die Revolutionäre Initiative Duisburg (späterer Name: Revolutionäre Ruhrgebiet [RIR]) und [paeris] – vgl. http://naoprozessdoku.blogsport.eu/2016/07/13/paeris-bei-nao/ – wurden dagegen tatsächlich erst bei dem Treffen im Jan. 2013 aufgenommen. [paeris] war aber bereits bei der NaO-Sommerdebatte vertreten; auch Mitglieder der späteren Revolutionären Initiative Ruhrgebiet waren dort gewesen. Ende Oktober hatte [paeris] den NaO-Prozess-Aufruf für den europäischen Aktionstag N 14 unterschrieben und war seitdem an den E-Mail-Diskussionen des NaO-Prozesses und jedenfalls auch der Redaktionsgruppe zu den Essentials beteiligt.

Es wurden auch keine „Beschlüsse […] mit deutlicher Mehrheit“ gefasst. Vielmehr gab es teils unstrittige Punkte (wie die Beteiligung an den Blockupy-Protesten) und strittige Punkte, wie der Zeitplan für die „vorgelegten Papiere“ (insb. das Manifest) und die Durchführung einer „Konferenz“ im Oktober, über die nicht (nach Gruppen) abgestimmt wurde, sondern (nach anwesenden Individuen) ein Meinungsbild erstellt wurde. – Hinweis d. Red.]