NaO-Prozeß geht künftig getrennte Wege

Erklärung zum 9. und abschließenden bundesweiten Treffen von VertreterInnen von am NaO-Prozeß beteiligten Gruppen am 28. Sept. 2013

 

Teils seit 2 ½ Jahren diskutieren wir – zehn antikapitalistische Gruppen mit revolutionärem Anspruch (GAM, IBT, isl, InterKomm, [paeris], Revolution, RIR, RSB, SIB und SoKo) – über die Schaffung einer neuen antikapitalistischen Organisation.

    • Vier Gruppen (SIB, GAM und die Jugendorganisation Revolution sowie die isl) haben sich nun auf ein Programmatisches Manifest geeignet [recte: geeinigt] und beabsichtigen auf dieser Grundlage Ende November eine Berliner NaO zu gründen. Sie hoffen, daß diese Gründung den Anstoß für einen bundesweiten NaO-Gründungsprozeß gibt.
    • Ebenfalls vier Gruppen (IBT, InterKomms, [paeris] und RSB) haben – im unterschiedlichen Ausmaß – inhaltliche Einwände gegen den Text des Manifestes und halten zunächst eine Fortsetzung der programmatischen Diskussion für erforderlich. Sie halten eine (Berliner) NaO-Gründung für voreilig und wenig erfolgsträchtig; sie werden sich daher nicht daran beteiligen.
    • Die RIR war an dem Treffen am 28. Sept. nicht beteiligt: die SOKO war anwesend und hat sich der Stimme enthalten.

Für GAM, Revolution, SIB und isl geht es nunmehr um den NaO-Aufbau. – Zumindest IBT, InterKomms und [paeris] werden die Zusammenarbeit und Diskussion als Prozeß zur Gründung einer revolutionären Organisation unter neuem Namen fortsetzen. Beide Teile werden solidarischen Austausch und Zusammenarbeit fortsetzen. Die SoKo wird den NaO-Prozeß weiterhin als Beobachterin unterstützen.

Quelle:
http://web.archive.org/web/20150924143745/http://nao-prozess.de/nao-prozess-geht-kuenftig-getrennte-wege/; vgl. https://interkomm.so36.net/archiv/archiv.php
Der Text war ursprünglich am 20.10.2013 unter der Adresse http://nao-prozess.de/nao-prozess-geht-kuenftig-getrennte-wege/ veröffentlicht worden.
Zum Abstimmungsverhalten der isl vgl. http://naoprozessdoku.blogsport.eu/2013/09/29/stellungnahme-des-sekretariats-der-isl-zum-nao-prozess/.

Die Redaktion von nao-prozese.de fügt der Erklärung bei Veröffentlichung folgende „Ergänzung“ (SoKo = Sozialistische Kooperation; MV = Mitgliederversammlung) hinzu:

„1. Das erwähnte Manifest wird bald an dieser Stelle und auch analog veröffentlicht werden.

2. Erklärung der SoKo

Die SoKo MV am 6.10.13 in Köln hat beschlossen:

Die Zustimmung von Walter zum Manifest auf der Versammlung in Berlin war nicht mandatiert. Protokoll und Erklärung der NaO dazu sollen auf Enthaltung geändert werden.

SoKo begrüßt die Verabschiedung des Manifesttextes als Arbeitsgrundlage der Berliner NaO und bleibt weiter als Beobachter im bundesweiten Prozess. Im Rahmen unserer kommenden SoKo-Arbeit werden wir uns bemühen , unseren Beitrag zur Stärkung des NaO-Prozesses im Rahmen gemeinsamer Arbeit einzubringen. Das ändert jedoch nichts an unserem Beobachterstatus, den wir seit Januar d. J. Einnehmen. In NRW soll versucht werden eine Kooperation mit den im NaO-Prozess befindlichen Gruppen und Personen aufzubauen. (5 Ja, 1 Nein, 2 Enth.)“

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