„…dass diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist.“

Zum Scheitern des NaO-Prozesses

von E. Barthelmus-Scholich, M. Englisch, L. Getschmann, H. Hilse, K. Koustas, M.Kuschnereit, Linus, Dr. Mattte, M. Neugroda, M. Schilwa, W. Schuhmacher, P. Sommer, M. Steglich, T. Thürmer

http://naoprozessdoku.blogsport.eu/files/2016/08/bilanz-b-b_u-korr.pdf

.html-Version:
http://scharf-links.de/266.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=56981&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=1aab7ab459

Die NaO und der Weg zu einer revolutionären Partei – eine Antwort auf RIO

Vor einigen Monaten veröffentlichte RIO eine Kurzbilanz der NaO, wo sie darlegen, woran diese ihrer Meinung nach gescheitert wäre und warum das Projekt letztlich immer schon vergebene Liebesmühe war.
Wie hatten damals keine Zeit zu antworten, da eine Diskussion und Auseinandersetzung mit RIO aufgrund der vielen programmatischen Differenzen für uns keine Priorität darstellen. Gleichwohl wollen wir darauf hinwiesen, dass wir für die nächste Ausgabe des „Revolutionären Marxismus“ eine ausführlichere Kritik an RIO und ihrer internationalen Strömung, der FT veröffentlichen werden. Hier nur eine kurze Replik.

Die NaO – ein (rechts-)zentristisches Projekt?

Wladek Flakin schreibt zu den Internationalismustagen 2016 der NaO: „Die NaO war ein Versuch, sehr unterschiedliche Strategien in einer Organisation zu verschmelzen – das Scheitern war vorprogrammiert… Die Hypothese, dass Revolutionär*innen mittels der Verwässerung ihres Programms und des Aufbaus ‚neuer antikapitalistischer’ Organisationen ihren Einfluss vergrößern können, hat sich als absolut falsch erwiesen… Unserer Meinung nach müssen sich Revolutionär*innen nicht unter Bannern des Reformismus oder Zentrismus, sondern eben als Revolutionär*innen gruppieren.“ (https://www.klassegegenklasse.org/die-nao-ist-gescheitert/), 15.2.2016.

Flakin und Oskar Huber bewerten in (https://www.klassegegenklasse.org/welcher-weg-zu-einer-revolutionaeren-partei/) vom 11.2.2016 die NaO als „Mitgliedsorganisation mit einem ausformulierten Programm“, das „tatsächliche Programm“ umfasse „nicht nur das zentristische NaO-Manifest, sondern die gesamte politische Praxis… Das größte Ergebnis, das die NaO erbracht hat, waren fruchtlose Programmdebatten, die in der Praxis eine politische Rechtsentwicklung der GAM nach sich gezogen haben.“

Eine inhaltliche Begründung, „Die NaO und der Weg zu einer revolutionären Partei – eine Antwort auf RIO“ weiterlesen

Manuel Kellners NaO-Bilanz: Viel Lärm und Nichts

http://naoprozessdoku.blogsport.eu/files/2016/08/kritik-an-m.k.-1-1.pdf

Quelle:
Eine am 04.07.2016 von den Autoren verschickte .doc-Datei der Autoren; von der Redaktion umgewandelt in .pdf und .png-Dateien. Eine .html-Version des Textes wurde am 12.07.2016 von der Gruppe Arbeitermacht (GAM) veröffentlicht: http://arbeitermacht.de/infomail/893/kellner.htm.