UPDATE: Antwort von TaP auf die NAO-Bilanz von Micha Schilwa, Edith Barthelmus-Scholich & Co-AutorInnen – jetzt auch mit Teil III

Bisher: Teil I

Konsequenz aus einem Irrtum: Noch tiefer rein in die Sackgasse

Zur NAO-Bilanz von Micha Schilwa, Edith Barthelmus-Scholich & Co-AutorInnen. Teil I

von TaP

http://naoprozessdoku.blogsport.eu/files/2016/08/replik_teil_i_s-4_korr.pdf

(fehlerhafte) .html-Version:

http://scharf-links.de/266.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=56986&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=5c31565764



Teil II:

SYKP und NAO: Pars pro toto
[Der Teil steht für das Ganze]

http://naoprozessdoku.blogsport.eu/files/2016/08/replik_teil_ii_korr.pdf

.html-Version:

http://scharf-links.de/266.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=57001&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=73dafbc11d



Teil III: weiterlesen

„…dass diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist.“

Zum Scheitern des NaO-Prozesses

von E. Barthelmus-Scholich, M. Englisch, L. Getschmann, H. Hilse, K. Koustas, M.Kuschnereit, Linus, Dr. Mattte, M. Neugroda, M. Schilwa, W. Schuhmacher, P. Sommer, M. Steglich, T. Thürmer

http://naoprozessdoku.blogsport.eu/files/2016/08/bilanz-b-b_u-korr.pdf

.html-Version:
http://scharf-links.de/266.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=56981&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=1aab7ab459

Die NaO und der Weg zu einer revolutionären Partei – eine Antwort auf RIO

Vor einigen Monaten veröffentlichte RIO eine Kurzbilanz der NaO, wo sie darlegen, woran diese ihrer Meinung nach gescheitert wäre und warum das Projekt letztlich immer schon vergebene Liebesmühe war.
Wie hatten damals keine Zeit zu antworten, da eine Diskussion und Auseinandersetzung mit RIO aufgrund der vielen programmatischen Differenzen für uns keine Priorität darstellen. Gleichwohl wollen wir darauf hinwiesen, dass wir für die nächste Ausgabe des „Revolutionären Marxismus“ eine ausführlichere Kritik an RIO und ihrer internationalen Strömung, der FT veröffentlichen werden. Hier nur eine kurze Replik.

Die NaO – ein (rechts-)zentristisches Projekt?

Wladek Flakin schreibt zu den Internationalismustagen 2016 der NaO: „Die NaO war ein Versuch, sehr unterschiedliche Strategien in einer Organisation zu verschmelzen – das Scheitern war vorprogrammiert… Die Hypothese, dass Revolutionär*innen mittels der Verwässerung ihres Programms und des Aufbaus ‚neuer antikapitalistischer’ Organisationen ihren Einfluss vergrößern können, hat sich als absolut falsch erwiesen… Unserer Meinung nach müssen sich Revolutionär*innen nicht unter Bannern des Reformismus oder Zentrismus, sondern eben als Revolutionär*innen gruppieren.“ (https://www.klassegegenklasse.org/die-nao-ist-gescheitert/), 15.2.2016.

Flakin und Oskar Huber bewerten in (https://www.klassegegenklasse.org/welcher-weg-zu-einer-revolutionaeren-partei/) vom 11.2.2016 die NaO als „Mitgliedsorganisation mit einem ausformulierten Programm“, das „tatsächliche Programm“ umfasse „nicht nur das zentristische NaO-Manifest, sondern die gesamte politische Praxis… Das größte Ergebnis, das die NaO erbracht hat, waren fruchtlose Programmdebatten, die in der Praxis eine politische Rechtsentwicklung der GAM nach sich gezogen haben.“

Eine inhaltliche Begründung, „Die NaO und der Weg zu einer revolutionären Partei – eine Antwort auf RIO“ weiterlesen

Manuel Kellners NaO-Bilanz: Viel Lärm und Nichts

http://naoprozessdoku.blogsport.eu/files/2016/08/kritik-an-m.k.-1-1.pdf

Quelle:
Eine am 04.07.2016 von den Autoren verschickte .doc-Datei der Autoren; von der Redaktion umgewandelt in .pdf und .png-Dateien. Eine .html-Version des Textes wurde am 12.07.2016 von der Gruppe Arbeitermacht (GAM) veröffentlicht: http://arbeitermacht.de/infomail/893/kellner.htm.

Die Neue antikapitalistische Organisation (NaO) ist aufgelöst – Woran ist sie gescheitert? von Manuel Kellner (isl)

Hervorgegangen ist die NaO aus der Initiative (im Jahr 2011) seitens einer örtlichen politischen Gruppe in Berlin, der SIB, um Michael Prütz, Michael Schilwa und Rouzbeh Taheri.

Vorbild war die französische NPA (Nouveau Parti Anticapitaliste), die von der vormaligen Sektion der Vierten Internationale in Frankreich (der LCR) ins Leben gerufen worden war. Mit großen Hoffnungen geboren, ist diese NPA doch sehr rasch gescheitert. Die NPA hat heute deutlich weniger Mitglieder als zuvor die LCR und ist vor allem auf Leitungsebene durch heftige Fraktionskämpfe gelähmt.

Diejenigen, die die Initiative zur Gründung der NaO in Deutschland ergriffen hatten, überschätzten die positive Dynamik der NPA Frankreichs. Doch auch unabhängig davon hatten sie Illusionen darüber, inwieweit eine solche Dynamik in Deutschland ausgelöst werden könnte. Anfangs sprachen die Initiatoren von Tausenden, die sich in ziemlich kurzer Frist in einer NaO organisieren könnten. Unrealistische Durchbruchserwartungen, ein gewisser Triumphalismus und ein entsprechender Propaganda-Stil stellten von Anfang an Schwächen des NaO-Projekts dar. „Die Neue antikapitalistische Organisation (NaO) ist aufgelöst – Woran ist sie gescheitert? von Manuel Kellner (isl)“ weiterlesen

Ende des NaO-Prozesses

Ziemlich genau fünf Jahre nach dem ersten Aufruf für ein Umgruppierungsprojekt links der Linkspartei geht der NaO-Prozess nun seinem Ende entgegen (Gemeinsamer Diskussions- und Organisierungsprozess zur Bildungen einer Neuen antikapitalistischen Organisation). Die offizielle Auflösung steht zu Redaktionsschluss noch aus, aber das Ende zeichnet sich bereits seit einer Weile ab. Es stellt sich die Frage: Was ist schief gelaufen? „Ende des NaO-Prozesses“ weiterlesen